Touristische Straßen

Badische Spargelstraße

Die 135 Kilometer lange „Feinschmecker-Route“ führt von Schwetzingen über Bruchsal nach Scherzheim und lädt Sie ein, in die kulinarischen Köstlichkeiten des königlichen Gemüses einzutauchen.

Zunächst  wurde im Juni 1994 die Badische Spargelstraße als 21. Touristikstraße in Baden-Württemberg von Schwetzingen bis Bruchsal eingeweiht und im darauf folgenden Jahr erweitert. Ausgehend von Schwetzingen verläuft sie zunächst auf der Landstraße L599 durch Reilingen und weiter über Bruchsal, Karlsruhe, Rastatt bis Scherzheim.
Entlang der Route laden Sie neben blühenden Feldern und Spargeläckern auch Schlösser, Museen, Gärten, Parks und Badeseen zum Verweilen ein.

Schauen Sie während der Spargelsaison (Mitte April - 24. Juni) den Spargelhelfern beim Ernten zu. Einige Spargelfeste und die Gastronomie bitten mit erntefrischen Spargelspezialitäten zu Tisch – Sie kommen kulinarisch, wie auch kulturell auf Ihre Kosten. Eine Auflistung der Spargelbetriebe in Bruchsal und der Umgebung finden Sie hier (21 KB).

Die Gemeinde Reilingen ist der Sitz des Förderkreises Spargelbau e. V.. Besuchen Sie hier den eingerichteten Spargel- und Tabaklehrpfad.
Mit einer übersichtlich gestalteten Streckenbeschreibung und landschaftsgerechten Informationsschildern an den Spargeläckern, werden Sie über Historisches, Sorten und Erntegegebenheiten informiert.


Badische Weinstraße

Im Rahmen ihres 60. Geburtstag im Mai 2014 wurde die Badische Weinstraße erweitert und führt nun mitten durch Bruchsal und die badische Weinregion Kraichgau.
Wie ein roter Faden verläuft diese Ferienstraße auf insgesamt über 500 Kilometern von der Badischen Bergstraße über den Kraichgau, von Baden-Baden am Westrand des nördlichen Schwarzwaldes, durch die Ortenau und den Breisgau, weiter durch das Oberrheintal und das liebliche Markgräflerland bis fast nach Basel im Süden.

Mehr zum Weinerlebnis auf der Genussroute finden Sie auf der Homepage


Weinstraße Kraichgau-Stromberg

Die 1995 ausgeschilderte, 355 km lange, Weinstraße Kraichgau-Stromberg, verbindet 47 Städte und Gemeinden. Als einzige deutsche Weinstraße führt sie durch zwei Weinbauregionen - Baden und Württemberg.
Im Norden reicht sie fast bis Heidelberg, südlich bis Vaihingen an der Enz. Im Osten hat die Hauptroute bei Bönnigheim beinahe Kontakt mit dem Neckar , im Westen bei Bruchsal, hat sie den Rhein nahezu in Sichtweite.

Weitere Informationen auf der Homepage des Kraichgau-Stromberg Tourismus e. V.


Straße der Demokratie


Bruchsals Stationen der Demokratiebewegung.

Seit 2007 verläuft die „Straße der Demokratie“ durch Bruchsal und verbindet geschichtsträchtige Städte und Plätze von Frankfurt über Mainz bis Lörrach. Museen, Baudenkmäler und verschiedene Institutionen erinnern an die Geschichte der Freiheitsbewegung im deutschen Südwesten. Sie laden ein, die gemeinsamen freiheitlich-demokratischen Traditionserfahrungen kennen zu lernen.

Bruchsal lässt die Geschichte leben:
Als eine der ersten Städte hat Bruchsal die spannende Geschichte um den Freiheitskampf mit fünf Tafeln dokumentiert. Aufgestellt sind diese bei der Justizvollzugsanstalt, auf dem Areal um das Bürgerzentrum, auf dem Friedhof, beim Gasthaus „Zum Bären“ und am Schloss.
Bruchsal weist in erster Linie auf seine damalige Bedeutung im Strafvollzug hin. Waren doch badische Revolutionäre die ersten Insassen im 1848 fertiggestellten „Großherzoglichen Männerzuchthaus“. Mit einem neuen Strafvollzugskonzept führte Bruchsal die konsequente Einzelhaft ein.

Die demokratisch gesinnte Bruchsaler Bevölkerung befreite die politischen Gefangenen in der Nacht des 13. Mai 1849. Dies ist bis heute ein deutliches Zeichen für den Freiheitswillen breiter Kreise in der Stadt.

Das Bürger- und Veranstaltungszentrum schmiegt sich um den Bergfried, den 1358 erbauten Wehrturm des früheren Alten Schlosses. Früher befand sich hier die Zucht- und Korrektionsanstalt (Altes Männerzuchthaus).

Die Justizvollzugsanstalt Bruchsal wurde in den Jahren 1841-48 nach Plänen des Großherzoglich Badischen Baudirektors Heinrich Hübsch (1795 1863) und nach dem Vorbild des englischen Gefängnisses in Pentonville erbaut und im Revolutionsjahr 1848 eröffnet. Heute ist sie eine Strafvollzugseinrichtung des Landes und daher für ziviles Publikum nicht zugänglich.

Der Gasthof „Zum Bären“ befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Barockschloss stadtauswärts direkt neben dem Damianstor. 1848/49 war er unter dem Namen „Hetterich’sches Bierhaus“ ein wichtiger Versammlungsort für Revolutionäre.
Selbst heute bietet der Koch einen "Revolutionsspieß" im Rahmen einer speziellen Gästeführung der Touristinformation an.
Geöffnet täglich von 11:00 bis 23:00 Uhr. Montags ist Ruhetag.

Auf dem Friedhof hinter der Barockkirche St. Peter erinnert ein Gedenkstein an die Opfer der badischen „Volkserhebung“. Als bekannte Bruchsaler Opfer der Revolution von 1848/49 sind hier aufgeführt: Josef Killes, Karl Belgan, Franz Koser, G. Speichler, Joh. Ferg und Peter Lacher.


Bertha Benz Memorial Route

Ein 194 km langes Denkmal - Folgen Sie den Spuren der ersten Fernfahrt der Welt mit einem Automobil, von Mannheim nach Pforzheim und wieder zurück: Vor rund 120 Jahren, im August 1888, brachte Bertha Benz der Welt die Mobilität, ohne die das heutige moderne Leben kaum vorstellbar ist. Die damit beginnende Erfolgsgeschichte des Automobils macht den Ausflug nach Pforzheim wohl zur erfolgreichsten Marketingaktion aller Zeiten – mit heute fast einer Milliarde Autofahrern weltweit!

Die „Bertha Benz Memorial Route“ verknüpft die Originalschauplätze der authentischen Fahrtroute der Bertha Benz. mehr lesen
 
Die Bertha Benz Memorial Route können Sie hier digital erleben: www.maqnify.com/routes/bbmr


Straße der Waldkircher Orgeln

Die Tradition der Drehorgelherstellung im deutschen Südwesten feierte 2006 das zweihundertjährige Jubiläum: Am 01.09.1806 hat der Schwarzwälder Ignaz Blasius Bruder den Schritt vom Flötenwerk zur Herstellung einer Drehorgel gewagt und als erster in Simonswald mit der gewerbemäßigen Produktion dieses Instrumentes begonnen.

Ignaz Blasius Bruder wurde nach der Übersiedlung in das größere Waldkirch durch seine Nachkommen zum Stammvater eines Firmenimperiums, das mit seinen Musikautomaten, den Drehorgeln und Jahrmarktsorgeln, den Ruf Waldkirchs in alle Welt trug: Die Orgeln wurden zum Mythos.

Manche der damals aus den Waldkircher Werkstätten hervorgegangenen Instrumente haben sich bis in unsere Tage erhalten. Sie sind heute Stolz eines jeden Sammlers oder bewunderte Raritäten in den Museen. mehr lesen

Bruchsals Station ist das Deutsche Musikautomaten-Museum.


Golfen in Bruchsal
Ausfahrt mit Oldtimern